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Hier findet ihr nun ein paar Leseproben aus meinen bereits veröffentlichten Werken. Alle Texte stammen aus meiner Feder. Personen, Orte und Handlungen sind frei erfunden. Sollte der Inhalt der folgenden Texte auf jemanden zutreffen, so beruht das auf Zufall.

 


Leseprobe aus "Abenteuer im Elfenreich"

 

Die letzte Elfe

... Das zerfrorene Kind nickte dem Flügeltier zu, was daraufhin anfing hell zu leuchten und langsam vorausflog. Durch das Licht das von dem Wesen ausging, konnte Marie nun jedes Detail erkennen. Es war kein Käfer und auch kein anderes Insekt. Es handelte sich um einen geflügelten sehr kleinen Menschen! Es hatte zarte Arme und Beine, trug eine Blüte als Kleid und hatte funkelnde Flügel wie Regenbogen. Sogar ein sanftes liebliches Gesicht konnte Marie ganz genau erkennen. „Du bist wunderschön“, flüsterte sie der Elfe zu, als sie nun neben dieser herlief. Doch sie zu berühren wagte sie nicht. Marie war von dem unglaublichen Wesen so fasziniert, das sie ihren Blick gar nicht mehr abwenden konnte. Erst als die kleine Elfe ein ernstes Gesicht machte und zeigte dass sie auf den Weg achten solle, entschuldigte sich das Mädchen und schaute wieder geradeaus, um nicht ins Stolpern zu geraten.
Ganz genau wusste die Elfe wo sie entlang gehen mussten um zum Haus von Marie zu gelangen. Kaum war das Haus in Sichtweite geraten, erlosch das Licht der Elfe und sie verschwand mit einem letzten Summen....

 


 

Leseprobe aus "Werwölfe und andere Gestaltswandler"

 

Der Werwolf

Ein lautes Heulen geht durch die Nacht.
Ein Heulen das Angst und Schrecken verbreitet.
Die Zeit ist wieder gekommen.
Der Vollmond ist wieder da.

Die Bewohner haben ihre Tiere versteckt.
Haben sie sicher geborgen.
Auch sich selbst haben sie in Sicherheit gebracht.
Heute Nacht verlässt niemand sein Haus.

Schlaf findet heute niemand.
Viel zu groß ist die Angst.
Gespannt lauscht man den nächtlichen Geräuschen.
Zitternd verkriecht man sich in seinem Bett.
Hoffen und Bangen, die ganze lange Nacht.

Ein weiteres Heulen ist zu vernehmen.
Ein Scharren und Kratzen an den Ställen.
Das Wiehern eines Pferdes ist zu hören.
Es soll das letzte dieses Pferdes sein.
Jegliche Rettung für das Tier ist undenkbar.

Die Nacht schleicht langsam dahin.
Weitere Opfer wird es noch geben.
Ob Mensch oder Tier, das weiß keiner genau.
Wer sich nicht selbst rettet, der ist verloren.
Geht nicht raus, denn das bedeutet den sicheren Tod.

Der Vollmond ist gefährlich.
Er bringt das tödliche Heulen.
Das Heulen eines grausamen Wesens.
Es ist weder Mensch noch Tier.
Doch es wird fressen um zu überleben.

Haariger Körper und enorme Muskeln.
Glühende Augen und scharfe Zähne.
Willkürlich wählt er seine Opfer.
Es ist ein Werwolf der seine Runden zieht.
Der mit dem Vollmond kommt und geht.

 


 

 Leseprobe aus "Zauberwelt - Magische Momente"

Der Wächter des Labyrinths

... Schon als Beverly einen neuen Pfad einschlug, bewahrheitete sich ihre Vermutung. Bevor die anderen Teenager den neuen Pfad betreten konnten, wurde einem das Leben genommen. Cindy war die Schwester von Wendy, und erlitt nun Schmerzen die sich niemals hätte vorstellen können. Die Hecken griffen nach ihr mit dornigen Fingern. Sie schnürten sich um ihren schlanken Körper und schnitten sich tief in ihr Fleisch. Die anderen schauten entsetzt zu. Etwas zu unternehmen, kam nicht einem von ihnen in den Sinn. Wie erstarrt standen sie da und beobachteten das Geschehen. Erst als die Hecke das Mädchen verschluckt hatte und ihre Schreie verstummten, kamen die restlichen Teenager wieder in Bewegung. „Das war Beverlys Schuld“, brüllte Wendy aufgebracht und heizte die anderen an, das flüchtende Mädchen weiter zu jagen. ...

 


 

Leseprobe aus "Begegnungen die man nicht vergisst"

Für Mandy

Ein Mensch, so treu und ehrlich.
So lieb und sanft, kein bisschen gefährlich.
Eine Persönlichkeit so kraftvoll und stark,
kein Wunder das ich dich so sehr mag.

Du bist so hübsch und dazu noch sehr schlau,
eben eine richtige Frau.
Trotz vieler schmerzlicher Hiebe,
ist dein Herz noch immer voll Liebe.

Mit anderen teilst du deine Liebe und Kraft,
was dich zu einem unglaublichen Menschen macht.
Bodenständig und sicher gehst du durchs Leben,
es sollte mehr Menschen wie dich geben.

Es ist wunderschön, dass ich eine Schwester wie dich hab.
Du bist ein Mensch den ich unheimlich doll mag.
Du sollst wissen dass du mir wichtig bist,
das sage ich ohne Hintergedanken und ohne List.

Du bist die beste Schwester der Welt,
für mich bist du mehr wert als jedes Geld.
Ich hab dich super doll lieb,
und sage hiermit: Danke das es dich gibt!

 

 



Leseprobe aus "Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland Band 3"

Advent

Advent, Advent ich freu mich so,
die Weihnachtszeit macht jeden froh.
Nun kommt schon bald der Weihnachtsmann,
bringt ein Sack Geschenke an.

Ich war ganz brav das ganze Jahr,
ich verspreche das ist wahr.
Lieber guter Weihnachtsmann,
zeig mir was ich haben kann.

Meine Wunschliste war sehr lang,
doch trotzdem ist mir ganz schön bang.
Bekomme ich alles was ich haben wollte?
Ich weis ja dass ich nicht gierig sein sollte.

Dennoch hatte ich Wünsche viele,
da ich nun mal gerne spiele.
Spielzeug und Süßigkeiten doch keine Klamotten,
denn die würden bei mir nur verrotten.

Advent, Advent ich bin so gespannt,
doch Mamas Plätzchen schmecken angebrannt.
Meine Vorfreude stört jedoch es nicht,
denn ich warte auf das Weihnachtslicht.

Das Weihnachtslicht am Himmel leuchtet,
weiß jedes Kind was das bedeutet.
Santa kommt nun langsam her,
darauf freu ich mich schon sehr.

 


 

Leseprobe aus "Auf den Wogen des Lebens"

Seelenheil

Spieglein, Spieglein an der Wand,
hab die Seele doch erkannt.
War sie gestern traurig und zerbrochen,
kommt sie heute wieder angekrochen.
Hat erkannt das treue Leben
hat auch Gutes noch zu geben.

Eine Seele mit grausiger Vergangenheit,
kannte sie nur Schmerz und Leid.
Doch nun schöpft sie neuen Mut,
davor zieh ich meinen Hut.
Hat sich vorgenommen doch zu kämpfen,
löst sich los von alten Krämpfen.

Nun sieht sie die Sonne wieder scheinen,
hört endlich auf so viel zu weinen.
Hat entdeckt den neuen Heimathafen,
an dem sich schon so viele Seelen trafen.
Hier schwingt niemand nach ihr das scharfe Beil,
hier findet sie ihr Seelenheil.

 


 

Leseprobe aus "Afrikanische Weißbauchigel"

Leider sind noch immer sehr viele Menschen der Meinung, dass Igel Vegetarier sind. Dies ist ein Irrtum, der noch immer durch das berühmte Bild von einem Igel mit einem Apfel auf den Stacheln, unterstützt wird. Igel sind keine Vegetarier!!!
In der Natur ernähren sich Igel hauptsächlich von Insekten. Wer sich einen afrikanischen Weißbauchigel hakten möchte, der sollte damit zurecht kommen, das Igel Fleischfresser sind. Das Hauptfutter kann aus ganz normalem Junior Katzennassfutter und Trockenfutter bestehen. Das Katzenfutter sollte für Kitten sein. Es muss also „Junior“ auf der Verpackung stehen. Dieses enthält mehr Nährstoffe als das Futter für ausgewachsene Katzen.
Es gibt im Zoofachhandel auch spezielles Igelfutter zu kaufen. Dies ist eine Mischung aus getrockneten Mehlwürmern, Mais und Katzentrockenfutter. Versehen ist das Ganze mit allen lebenswichtigen Vitaminen und Mineralstoffen.
Des Weiteren sollten hin und wieder auch lebende Insekten wie Mehlwürmer oder Zophobas angeboten werden. Ebenfalls sehr gerne genommen wird frisches Rinderhack. Es darf kein Schweinefleisch verfüttert werden, und Obst nur in Maßen. Die Igel mögen Obst nicht sonderlich, und es kann zu Durchfall führen. Aber hin und wieder mal eine kleine Weintraube oder ein Stück Erdbeere kann ruhig angeboten werden.
 



Leseprobe aus "Frankfurter Bibliothek 2010"

 Sag es nicht

Ich verehre und begehre dich.
Doch ich sag es dir nicht.
Du bist mein Vorbild, bist meine Muse.
Doch ich sag es dir nicht.

Du bist mir dankbar und hilflos ohne mich.
Doch du sagst es mir nicht.
Du vermisst mich und denkst oft an mich.
Doch du sagst es mir nicht.

Ich mag dich und das mehr als ich sollte.
Doch ich sag es dir nicht.
Ich brauche dich, denn ich liebe dich.
Doch ich sag es dir nicht.

Du liebst mich nicht und brauchst mich nicht.
Doch bitte sag es mir nicht.
Du willst mich nicht, das ahne ich.
Doch bitte sag es mir nicht.

Wozu noch große Worte wählen?
Ich weiß doch eh schon Bescheid.
Lass das Ungesagte ungesagt bleiben.
Ich bitte dich, sag es einfach nicht.

 

 

Leseprobe aus "Schokoladiges"

Zu stark ist das Verlangen

Ich sitze vor dir und versuche mein Verlangen zu bekämpfen.
Mein Verlangen dich zu berühren, nach dir zu greifen.
Da bist du, so süß und verführerisch.
Ich weiß ich sollte dir widerstehen,
doch ich kann es einfach nicht.
Vielleicht sollte ich dich mit anderen Teilen.
Würde das meine Sucht nach dir abschwächen oder gar heilen?
Ach was, das kommt nicht in Frage!
Du gehörst mir allein, kein anderer soll dich haben.
Die Versuchung, sie ist so groß.
Du bist meine größte Leidenschaft,
meine schlimmste Sucht.
Krampfhaft versuche ich standhaft zu bleiben.
Denke an andere Dinge, suche nach Ablenkung.
Funktionieren tut es jedoch nicht.
Ich kann nicht mehr, ich gebe auf.
Jeder widerstand ist zwecklos,
zu stark ist das Verlangen.
Gierig greife ich zu und vernasche dich.
Du bist so zart, egal in welcher Form.
Ob warm, ob kalt, ob flüssig oder hart.
Ich brauche dich, du machst mich glücklich.
Ich liebe dich, meine allerliebste Schokolade.

 


 

Leseprobe aus "Ein Netz von Wegen"

Wenn das Liebe ist

Dich Tag und Nacht zu vermissen,
ständig an dich denken zu müssen.
Leiden wie ein angeschossenes Tier,
denn du bist nicht hier bei mir.
Jede Nacht von dir zu träumen,
und in der Zeit die Wirklichkeit versäumen.

Wenn das Liebe ist...
Nein danke, dann will ich sie nicht.

Jeden einzelnen Herzschlag verstärkt zu spüren,
und kein vernünftiges Leben mehr zu führen.
Der Puls ist immer viel zu hoch,
was ist das für ein schweres Los.
Eine ungewohnte Nervosität,
immer weiter weg von der Realität.

Wenn das Liebe ist...
Nein danke, dann will ich sie nicht.

Andauernd schreckliche Sehnsucht haben,
sich immer vornehmen es dir zu sagen.
Jede Berührung lässt mich erschauern,
was bin ich doch zu bedauern.
Höre deine Stimme noch im Kopf widerhallen,
und spüre ich werde fallen.

Wenn das Liebe ist...
Nein danke, dann will ich sie nicht.

Es mir doch wieder nur das Herz zerreist,
dauert es nicht lange bis es ganz vereist.
Wenn man mir meine Seele stielt,
merke ich bald das mir was fehlt.
Ich spüre wie es mir jegliche Gefühle nimmt,
und mein Leben so langsam verrinnt.

Wenn das Liebe ist...
Nein danke, dann will ich sie nicht.
 

 




Leseprobe aus "Wünsch dich ins Wunder-Weihnachtsland" (Band 2)

 

Einmal im Jahr

Einmal im Jahr ziehe ich durch die Welt.
Fliege über die Kontinente der Erde.
Die kalte Luft rötet meine Wangen,
doch es liegt ein Lächeln auf meinem Gesicht.
Heute kann ich die Menschen glücklich machen,
denn ich darf sie beschenken.
Einmal im Jahr erwache ich zum Leben.
So viele Menschen glauben an mich.
Sie glauben an mich, am meinen Mythos.
Erwartungsvoll stehen Kinder an den Fenstern.
Sie schauen zum Himmel hinauf um mich zu erblicken.
Horchen geduldig auf das Läuten meiner Glöckchen.
Heute bleiben die Kamine kalt, denn sie sind mein Eingang.
In den Häusern erwarten mich Milch und Kekse.
Außerdem bekomme ich so viel Liebe.
Liebe durch Dekorationen in herrlichen Farben.
Einmal im Jahr besuche ich jeden einzelnen Menschen.
Hinterlasse Geschenke um dann weiterzuziehen.
Es ist Weihnachten und ich mache hier meinen Job.
Ich bin der Weihnachtsmann.
Für manch einem nur eine Geschichte,
für andere ein fester Glaube.

 




Leseprobe aus "Liebes Leben"

 

Die Geschichte des Lebens

Ganz klein, ganz zart und noch nicht sichtbar.
So lebt ein kleines Leben im Mutterleib und wartet.
Wartet darauf in die Welt hinaus gelassen werden.

Ein Leben wurde nun geboren.
Es wächst heran, ganz langsam und doch stetig.
Es lacht, es weint und lernt fürs Leben.

Jedes Leben beginnt selbstständig zu denken, so auch dieses.
Es denkt, es prüft und testet vieles.
Nicht mehr lange wird es dauern, dann verlässt es das Elternhaus.

Zuhause raus beginnt das eigene Leben.
Selbstständigkeit und Wissen sind hier nun wichtig.
Das herangewachsene nun große Leben, hat nun seinen eigenen Weg zu gehen.

Tag für Tag dieselbe Routine.
Immer das Gleiche von Morgens bis Abends.
Ein Leben voller Höhen und Tiefen.

Auch ein erwachsenes Leben lernt nie aus.
Es lernt Dinge wie den Hass und die Liebe.
Hat mal viel Glück doch bekommt auch viel seelische Schläge.

Das Leben altert, wird greisig und grau.
Es hat gelebt wie jedes andere Leben, denn das Leben ist immer wieder gleich.
Es wurde geboren, hat gelebt und wird nun sterben.

So ist die Geschichte des Lebens.

 




Leseprobe aus "Baumgeflüster"

Unbeweglich, aber lebendig

 

... Ich erinnere mich noch ganz genau, wie ich hierher kam. Ich war erst zwei
Jahre alt, noch ein ganz junger Spross. Damals stand ich in einer schönen
Gärtnerei neben gleichaltrigen Bäumen. Wir hatten viel Spaß zusammen.
Unterhielten uns viel und ärgerten gerne die Menschen, die uns besuchten.
Wir reckten unsere kleinen Zweigchen nach ihrer Kleidung aus, oder bewarfen
sie mit gelb gewordenen Blättern. Oh ja, was haben wir gelacht, als wir noch
Kinder und alle zusammen waren.
Dann, eines Tages, kamen ein paar Männer in die Gärtnerei. Sie sahen uns
ganz genau an. Jeden einzelnen von uns nahmen sie unter die Lupe. Sie schauten
nach unseren Zweigen, zogen an unseren Blättern. Ich fand es so furchtbar,
als sie mich am Wickel hatten. Es schmerzte, als sie meine Zweige bogen
und an meinen Blättern zerrten. Ich riss ihnen ja auch nicht an den Haaren
herum! ...





Leseprobe aus „Nicht nur Weihnachtsmärchen“

Ein Weihnachtstraum

Mit weißen Schwingen ziehe ich durch die Welt.
Verteile Freude und Geschenke.
Bringe euch alles außer Geld und Macht.
Es ist Weihnachten, das Fest der Liebe.
Liebe soll es heute in jedem Hause geben.
Liebe, Wärme und Geborgenheit.
Familien geben heute besonderen Zusammenhalt.
Die Geschenke sind verpackt,
die Plätzchen sind gebacken.
Die Kinder üben schnell einen weihnachtlichen Spruch.
Es soll Geschenke dafür geben, für die Bösen und auch Lieben.
In jedem Haus steht ein geschmückter Baum.
Ich fliege an den Fenstern vorbei mit meinen weißen Flügeln.
Finde ein passendes Haus, wohl geschmückt und einladend warm.
Entspannt fliege ich durch den Kamin.
Ich bin ein Weihnachtsengel, und habe nun einen festlichen Platz gefunden.
Mit Vorsicht setzte ich mich auf die Spitze von dem Weihnachtsbaum.
Ach was ist das für ein schöner Weihnachtstraum.

 




 Leseprobe aus „Frankfurter Bibliothek 2009“

 

Der Augenblick

Ein Mann wie jeder Andere.
Nichts Besonderes, einfach nur durchschnittlich.
So sah ich dich als ich dich kennenlernte.
Doch es folgten Gespräche bis tief in die Nacht.
Wir lernten uns kennen, gaben einiges über uns Preis.
Du ließt mich in dein Leben treten, erzähltest Privates von dir.
Ich hörte dir aufmerksam zu und da war er...
Der Augenblick.
Der Augenblick, in dem ich bemerkte das du etwas Besonderes bist.
Das du nicht bist wie jeder Andere.
Nun sah ich dich mit anderen Augen.
Betrachtete dich noch mal von Neuem.
Dein Charakter, dein Äußeres, dein ganzes Wesen...
Alles war so perfekt an dir. Das sah ich jetzt.
Und das war der Augenblick.
Der Augenblick, in dem ich lernte dich zu lieben.
Der Augenblick, in dem ich meine Zukunft vor mir sah.
Eine Zukunft, die mit dir beginnt und die nicht ohne dich enden soll.

 




„Träume“

 Songtext zu Träume folgt erst nach Veröffentlichung des Albums.

(voraussichtlich Herbst 2010)

 




Leseprobe aus „Frankfurter Bibliothek 2008“


Das Zeichen

Du sprichst mich an, doch das ist kein Zeichen für mich.
Du berührst mich sanft, doch auch dies ist kein Zeichen für mich.
Du küsst mich liebevoll, doch wieder ist es kein Zeichen für mich.

Ich suche ein Zeichen.
Ein Zeichen, das du mich wirklich liebst.
Doch alles was du tust und versuchst, ist vergebens.

Vergebens, genau wie mein endloses Warten.
Ich habe genug. Ich werde nun gehen.
Ich verlasse dich und komm nicht zurück.

Unsere Wege sollen sich von nun an trennen.
Doch einmal sehe ich dich noch an,
schaue in deine wunderschönen Augen.

Deine Augen sind klar, doch der Blick ist traurig.
Dein Blick ist durchdringend, du schaust tief in meine Seele.
Und in diesem Moment sehe ich es, das Zeichen.

Die Sehnsucht in deinen Augen,
die Angst ich könnte dich verlassen.
Es lässt meine Zweifel endlich verblassen.

Ich sehe das Zeichen, es ist in deinen Augen.
Die Sehnsucht, ein Zeichen wahrer und ehrlicher Liebe.

 


 

Leseprobe aus „Winterrast“:

Im Schatten der Nacht

Im Schatten der Nacht bewege ich mich lautlos durch die Straßen.
Ich ziehe umher, bin auf der Suche.
Ich bin hungrig und brauche Nahrung um zu überleben.
Ich bin ein Jäger.
Ein Jäger im Schatten der Nacht.

Ich lauere in dunklen Gassen und warte auf dich.
Du bist mein Opfer, du entkommst mir nicht.
Leise und unsichtbar verfolge ich dich.
Du ahnst noch nichts und fühlst dich sicher.
Doch im Schatten der Nacht ist niemand so sicher wie ich.

Es ist langweilig dir zu folgen, wenn du noch nichts ahnst.
Nicht weist welche Gefahr auf dich lauert.
Nicht merkst wer dich verfolgt.
Ich werde mich zeigen, in einer dunklen Ecke.
Nur noch halb versteckt im Schatten der Nacht.

Du spürst meine Anwesenheit und bekommst Angst.
Es ist an der Zeit, du sollst mich nun sehen.
Ein Blick auf meine Gestalt ist für dich genug um vor Schreck zu erstarren.
Du schreist so laut du nur kannst, doch niemand kann dich hören.
Niemand außer uns verbirgt sich hier im Schatten der Nacht.

Jetzt werde ich dich holen.
Ich bin ganz sanft, denn du bist nicht fähig dich zu wehren.
Hab keine Angst.
Ich brauche nicht dich, sondern nur dein Blut.
Und danach schenke ich dir ewiges Leben.

Fortan ziehen wir gemeinsam durch die Straßen.
Hungrig und immer auf der Jagd.
Für immer auf der Erde weilend.
Suchen ein Opfer nach dem Anderen und töten gnadenlos.
Sicher und geborgen im Schatten der Nacht.

 
rand

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